4. Wort Verkaufsraum

4. Wort Verkaufsraum

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Neues Wort: Verkaufsraum

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einseitig genutzter Verkaufsraum

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Verkaufsraum – Vorsicht, nicht drängeln!

Der Letzte macht bitte das Licht aus!

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Verkaufsraumtraum

Als ich den Laden zum ersten Mal betrat, war ich gleich hin und weg. Die Atmosphäre war nicht einfach nur angenehm, sondern geradezu überwältigend schön. Ein wunderbar warmer Geruch von frischem Eichenholz lag in der Luft und ich bin fast sicher, dass ich vor Freude gluckste. Die Auswahl war unglaublich. Es gab einfach alles. Vom frischen Obst in allen Formen und Farben über Kaffee, Tee, Torten, Gebäck und Brötchen bis hin zu duftender französischer Seife. Dabei war der Verkaufsraum nicht wirklich groß. Es gab Platz für genau einen Einkaufswagen. Dafür konnte man sich aber das einzige Einkaufsnetz ausleihen, das direkt neben der vollautomatischen Kasse bereit lag. Aber der Laden musste nicht gross sein, um jeden Tag direkt nach dem Frühstück seine magische Anziehungskraft auf mich auszuüben. Hingebungsvoll sorgte ich dafür, dass alles immer an seinem Platz war. Wenn Lücken entstanden, nahm ich manchmal sogar die gerade verkauften Waren einfach wieder aus dem Wagen oder dem Netz und stellte sie sorgfältig zurück ins Regal. Die Kunden schien das nicht weiter zu irritieren. Offensichtlich liebten sie den liebevoll sortierten Laden genau wie ich. Sie kamen trotzdem immer wieder.

Der Zauber hielt etwa eine Woche. Dann verschenkte ich mein Herz an eine runde Küche. Die war zwar aus Plastik, hatte dafür auf beiden Seiten Ofenklappen. Ich vermute, der Laden steht noch irgendwo im Keller und hütet sein Geheimnis, wieso die Fischstäbchen in der Blechdose nie gekühlt werden mussten.

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3. Wort, Ei, als gäbs nix andres

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3. Wort Humboldtstrom

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Humboldtstrom

Yma war damals schon ziemlich sauer gewesen. Er hatte sie mit einer beiläufigen Bemerkung gegen sich aufgebracht, obwohl ihm nichts ferner gelegen hatte. Nicht, dass er seinen Kommentar zum Tragekomfort von Alpaca-Pullovern nicht jederzeit wiederholt hätte, aber vielleicht nicht unbedingt in ihrer Anwesenheit. Wer hätte auch annehmen können, dass sie so empfindlich darauf reagieren würde? Es war ja nun nicht so, als hätte er den letzten gegrillte Meerschweinspieß genommen oder den einzigen überlieferten Maya-Kalender von der Tempelwand gekratzt. Das einzige, was gekratzt hatte, war der Alpaca-Pullover, aber sowas sollte man vielleicht nicht unbedacht äußern. Zumindest nicht in Ymas Nähe. Jetzt allerdings sah das Ganze noch düsterer aus. Er hatte keine Ahnung, wie er ihr erklären sollte, dass er das für sie anscheinend wertvolle Stück zweckentfremdet hatte. Lieber würde er noch mal Curare trinken oder auf Mauleseln nach Bogotá reiten. Was sollte er nur sagen? „Die Schnur war ausgegangen und irgendwie musste ich doch das Thermometer ins Wasser lassen und der Pullover war eben da und es war sowieso zu warm und ..“? Ymas stille Anklage würde grausamer sein als eine einsame Kanufahrt auf dem Río Casiquiare. Es war unmöglich. Er konnte es ihr nicht sagen. Also stand er am nächsten Morgen lange vor ihr auf und hinterließ ein dickes Wollknäuel mit einer kurzen Nachricht auf dem Küchentisch: „Bin bei den Aztekenruinen. Warte nicht auf mich! Alex“

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Elektro-Snapper, Neulich im Humboldt-Strom

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Humboldtstrom – Müllstrudel

Erschreckend!
Zweiter Eintrag bei Wikipedia zu Humboldtstrom: Müllstrudel.

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